Zum inzwischen 11. Mal trafen sich ehemalige Lehrerinnen und Lehrer der Gudewerdtschule in unserer Mensa, um gemeinsam Erinnerungen auszutauschen, Neuigkeiten zu hören und vor allem eines zu genießen: das Wiedersehen mit alten Weggefährten. Und wie so oft zeigte sich auch in diesem Jahr schnell – wer einmal zur Gudewerdt-Familie gehört hat, bleibt ihr verbunden.
Organisiert wurde das Treffen erneut mit viel Herzblut vom ehemaligen Konrektor Gerd Schröder, der bereits seit Jahren die Fäden in der Hand hält. Unterstützt wurde er dabei von den helfenden Händen der aktiven Schule – insbesondere vom Sekretariat mit Sabine Peters sowie dem stets tatkräftigen Hausmeister Olaf Kambies. Tische wurden aufgebaut, dekoriert, Kuchen organisiert – und die Mensa präsentierte sich wieder einmal ausgesprochen einladend und gemütlich.
Bevor bei Kaffee und Kuchen die Gespräche richtig Fahrt aufnahmen, hielt Gerd Schröder eine kurze Ansprache. Dabei gedachte er auch unser ehemaligen Kollegin Fauke Ritterhoff, die erst vor wenigen Wochen verstorben ist – ein stiller und bewegender Moment. Außerdem berichtete er von einigen Ehemaligen, die aus unterschiedlichsten Gründen absagen mussten, verband dies aber zugleich mit der Hoffnung, im kommenden Jahr wieder mit noch mehr Kolleginnen und Kollegen zusammenzusitzen.
Das Treffen vereinte viele Generationen von Lehrkräften: Jüngstes Mitglied der Runde war die erst seit drei Jahren pensionierte ehemalige Koordinatorin Petra Müller-Hoffmann. Am längsten im Ruhestand befindet sich dagegen der ehemalige Schulleiter Herbert Joswig, der den Nachmittag ebenfalls sichtbar genoss. Schnell wurde deutlich: Die gemeinsamen Erinnerungen an Unterricht, Klassenfahrten, Konferenzen und so manche schulische Anekdote altern offenbar deutlich langsamer als ihre Besitzer.
Als Vertreterinnen der Schule nahmen in diesem Jahr die kommissarische Schulleiterin Britta Freese sowie die kommissarische stellvertretende Schulleiterin Miriam Remuß teil. Für Miriam Remuß war es dabei fast ein Heimspiel: Nach inzwischen 27 Jahren an der Gudewerdtschule kannte sie sämtliche Ehemaligen persönlich, wodurch sofort eine vertraute und herzliche Atmosphäre entstand.
Britta Freese wiederum schaffte es in ihrer gewohnt humorvollen Art, die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen auf eine kleine Reise in das „Schule 2026“-Zeitalter mitzunehmen. Mit viel Witz berichtete sie aus dem heutigen Schulleben und sorgte mit so mancher kleinen Geschichte für zahlreiches Schmunzeln, Kopfschütteln und neugierige Nachfragen. Manch einer dürfte sich gefragt haben, wie Schule früher eigentlich ohne digitale Plattformen, WLAN oder gefühlt 37 Passwörter pro Lehrkraft funktionieren konnte.
Eigentlich waren nur eineinhalb Stunden geplant gewesen. Doch wie das bei guten Gesprächen eben ist: Die Zeit verging wie im Flug. Aus dem kurzen Treffen wurden am Ende fast drei Stunden – und selbst dann wollte nicht jeder sofort den Heimweg antreten.
So blieb am Ende vor allem ein Gefühl: Was für ein gelungenes Wiedersehen. Die Vorfreude auf das nächste Ehemaligentreffen im Jahr 2027 – selbstverständlich wieder unter der Organisation von Gerd Schröder – ist jedenfalls jetzt schon groß.